Stiftung QualiLife – Schweiz

Sozioökonomische Inklusion, die alle erreicht.

Wir entwickeln die digitale Plattform LoLe® und bieten den Zugang dazu an. Sie basiert auf Cloud-Computing, künstlicher Intelligenz und Technologien der nächsten Generation und bringt die sozioökonomische Inklusion weltweit voran. Wir bieten zugängliche webbasierte Dienste, die die Integration gefährdeter Menschen in Beruf, Bildung und Gesellschaft auf der ganzen Welt fördern.

Wer wir sind

Eine Schweizer Stiftung mit klarem Zweck

Die Stiftung QualiLife ist eine nicht gewinnorientierte Schweizer Organisation mit Sitz in Zürich. Sie ist von den Behörden des Kantons Zürich offiziell als gemeinnützig anerkannt und von den Steuern befreit. Sie untersteht der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht.

Unser Zweck

Inklusive sozioökonomische Integration fördern: Wir stellen Menschen in schwierigen Lebenslagen für alle zugängliche Apps und Dienste zur Verfügung – unabhängig von Herkunft oder Fähigkeiten.

  • Nicht gewinnorientiert

    Eine Stiftung nach Schweizer Recht, die keinen Gewinn anstrebt. Alle Mittel dienen unserer Mission.

  • Gemeinnützig und steuerbefreit

    Von den Behörden des Kantons Zürich offiziell als gemeinnützig anerkannt und von den Steuern befreit.

  • Unter Bundesaufsicht

    Die Stiftung untersteht der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht.

Unsere Mission

Wir fördern eine inklusive sozioökonomische Integration mit Web-Apps und Diensten, die für alle zugänglich sind – für Menschen in schwierigen Lebenslagen kostenlos. Unsere Plattform LoLe® nutzt modernste Cloud-Technologien und künstliche Intelligenz, um Einzelpersonen, öffentliche Verwaltungen, den Privatsektor und gemeinnützige Organisationen gleichermassen zu bedienen.

  • Zugänglichkeit für alle

    Unsere Apps sind so gestaltet, dass alle sie nutzen können – unabhängig von Fähigkeiten, Sprache oder digitalen Kenntnissen – und für Menschen in schwierigen Lebenslagen kostenlos.

  • Gleichbehandlung

    Wir sind für Einzelpersonen, öffentliche Verwaltungen, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen gleichermassen da.

  • Technologie für Menschen

    Wir nutzen Cloud und künstliche Intelligenz als Werkzeuge für Integration – nie als Selbstzweck.

So arbeiten wir

PPN: öffentlich, privat und gemeinnützig – gemeinsam wirksam

Das PPN-Kooperationsmodell (Public-Private-Non-Profit) ist heute die anspruchsvollste Form sektorübergreifender Zusammenarbeit. Es ist ein besonders wirksamer Rahmen, weil es die sich ergänzenden Ressourcen und Kompetenzen der drei Akteure zusammenführt. Es empfiehlt sich zudem besonders, wenn viel auf dem Spiel steht, das Problem komplex ist und kein Sektor allein über alle nötigen Ressourcen, die Legitimität, das Fachwissen oder den Zugang zu den Gemeinschaften verfügt.

  • Öffentlicher Sektor

    Behörden und Verwaltungen auf Gemeinde-, Kantons- oder Bundesebene.

    Stärken
    • Legitimität und institutioneller Auftrag
    • Öffentliche Rechenschaftspflicht
    • Regulierungsbefugnis
    • Öffentliche Mittel
    • Grösse
    Grenzen
    • Bürokratische Langsamkeit
    • Politische Zyklen
    • Budgetvorgaben
    • Risikoscheu
  • Privatsektor

    Gewinnorientierte Unternehmen und Konzerne.

    Stärken
    • Effizienz
    • Technologische Innovation
    • Kapital
    • Managementkompetenz
    • Technisches Know-how
    Grenzen
    • Gewinnorientierung
    • Weniger Blick für soziale Anliegen
    • Weniger direktes Vertrauen der Bevölkerung
  • Non-Profit-Sektor

    Von ihrer Mission getragene Organisationen: Non-Profit-Organisationen (NPOs), Hilfswerke, lokale Initiativen, Vereine und Stiftungen.

    Stärken
    • Fokus auf die Mission
    • Vertrauen der Bevölkerung
    • Flexibilität
    • Lokale Verankerung
    • Fachwissen
    Grenzen
    • Unterfinanzierung
    • Geringe Grösse
    • Fehlende technologische Skalierbarkeit
    • Teils begrenzte Kapazitäten im Management oder in der Technik

Warum eine Triade?

Komplexe Probleme wie Armut, der Zugang zur Arbeitswelt, öffentliche Gesundheit oder Wohnraum lassen sich nicht von einem Sektor allein lösen. Jeder Sektor hat besondere Stärken, aber auch eigene Grenzen. In einer Triade ergänzen sich die drei Sektoren gegenseitig und schaffen ein Ganzes, das grösser ist als die Summe seiner Teile.

Was eine Triade erfolgreich macht

  • Ein gemeinsames Ziel, gegenseitiger Nutzen

    Alle drei Partner einigen sich auf ein gemeinsames, messbares Ziel. Der Nutzen ist gegenseitig, aber nicht identisch: Die öffentliche Hand erreicht ihre politischen Ziele; Unternehmen nehmen ihre soziale Verantwortung wahr und erschliessen neue Perspektiven; Non-Profit-Organisationen bringen ihre Mission voran und verstärken ihre Wirkung.

  • Eine verbindliche Struktur und Governance

    Erfolgreiche Triaden werden nicht improvisiert. In der Regel beruhen sie auf einer formellen Vereinbarung, die Rollen, Verantwortlichkeiten, finanzielle Beiträge, Entscheidungswege und die Erfolgsmessung regelt.

  • Wert auf drei Ebenen

    Die Partnerschaft will zugleich finanziellen, sozialen und ökologischen Wert schaffen. Erfolg bemisst sich nicht nur finanziell, sondern auch an der sozialen Wirkung und am Gemeinwohl.

Das Ergebnis der PPN

Die PPN fördert die langfristige Nachhaltigkeit von Projekten und Dienstleistungen, erleichtert die Kommunikation zwischen den Beteiligten, vereinfacht die Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Sozialdiensten und NPO, stärkt die öffentliche Verantwortung und den sozialen Auftrag und schafft so ein widerstandsfähigeres, inklusiveres Ökosystem der Zusammenarbeit, das komplexe Herausforderungen wie die soziale und wirtschaftliche Inklusion und den Zugang zu sozialen oder grundlegenden Dienstleistungen bewältigen kann.

Warum es nötig ist

Die Realität in Zahlen

In der Europäischen Union sind Armut und Ausgrenzung kein Randproblem: Sie betreffen Dutzende Millionen Menschen, und kein Sektor kann sie allein bewältigen.

  • 95,3 Millionen

    Menschen sind von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht

    21,6 % der EU-Bevölkerung

  • 73,8 Millionen

    Menschen sind von Einkommensarmut bedroht

    16,7 % der EU-Bevölkerung

  • 38,9 Millionen

    Menschen leben in absoluter oder schwerer Armut

    8,8 % der EU-Bevölkerung, davon 30,8 Millionen in erheblicher materieller Entbehrung

Auch Arbeit schützt nicht immer: 9 % der Erwerbstätigen in Europa gelten als «Working Poor», das sind 38,6 Millionen Menschen.

Quelle: Eurostat, EU-SILC

Und in der Schweiz?

Auch in einem der reichsten Länder der Welt ist Armut für viele Menschen Alltag.

  • 708'000

    Menschen leben in Einkommensarmut

    8,1 % der Bevölkerung

  • 176'000

    Menschen sind Working Poor: erwerbstätig und dennoch unter der Armutsgrenze

    4,4 % der Erwerbstätigen

  • 5,5 %

    der Bevölkerung verzichten aus finanziellen Gründen auf wichtige Güter, Dienstleistungen oder soziale Aktivitäten

    materielle und soziale Entbehrung

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), SILC 2023

LoLe®-Logo

Unsere Plattform

LoLe®: eine Plattform, vier Welten

LoLe® ist die digitale Plattform, mit der die Stiftung ihren Zweck und ihr Modell in die Praxis umsetzt. Sie nutzt die Cloud, um Einzelpersonen, öffentlichen Verwaltungen, privaten Dienstleistern (auch im Sozialbereich) und Non-Profit-Organisationen gleichermassen zu dienen. Ihre Apps sind so gestaltet, dass alle sie nutzen können – für eine wirksame und optimierte Zusammenarbeit.

Für wen LoLe® da ist

  • Einzelpersonen
  • Öffentliche Verwaltungen
  • Dienstleister
  • Non-Profit-Organisationen

Demnächst

Ein eigener Bereich zu LoLe® ist bald verfügbar.

Fragen Sie uns zu LoLe®

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Die Stiftung QualiLife ist keine Förderstiftung. Gesuche um Fördermittel oder direkte finanzielle Unterstützung können daher nicht berücksichtigt werden.